22. Berner Medientag

«Sonntagszeitungen: Primeurs und Enthüllungen oder alles nur heisse Luft?»

Samstag 24. November 2012, 14 Uhr bis 17 Uhr, anschliessend Apéro

Kulturzentrum Progr Bern, Aula (1. Stock)

Selten ist die Konkurrenz grösser: Fünf nationale und immer mehr regionale Sonntagszeitungen wollen am Wochenende mit exklusiven Meldungen aufwarten.
Doch die Jagd nach Primeurs und Exklusivmeldungen hat ihre Tücken: Mangels tagesaktueller Ereignisse nährt sich der Journalismus am Sonntag noch stärker als unter der Woche von Indiskretionen aus Politik, Verwaltung und Lobby.
Wer sind die Treiber und wer die Getriebenen? Wer arbeitet wem in die Hand? Und was bleibt am Montag von den Sonntagsgeschichten übrig?
Antworten auf diese Fragen geben am 22. Berner Medientag Journalistinnen und Journalisten, Kommunikationsleute und Lobbyisten sowie Expertinnen aus Journalismus und professioneller Kommunikation.

Input-Referate:
Rainer Stadler, Medienredaktor NZZ
Roland Binz, Spezialist für Krisenkommunikation, Ex–Konzernsprecher SBB

Gesprächsrunde Sonntagszeitungen:
Sarah Nowotny, Bundeshausredaktorin NZZ am Sonntag
Joël Widmer
, Bundeshausredaktor Sonntagszeitung
Leitung: Christian Moser, Schweizer Radio DRS

Gesprächsrunde PR und Lobby:
Barbara Ritschard, Kommunikationsberaterin, ex-Stabsmitarbeiterin BR Leuenberger
Martin Schläpfer, Lobbyist (Leiter Direktion Wirtschaftspolitik, Migros-Genossenschafts-Bund)
Leitung: Géraldine Eicher, Schweizer Radio DRS

Nach der Veranstaltung (Dauer ca. 2.5 Stunden) laden die Veranstalter zum Apéro ein.
Eine Veranstaltung von Syndicom, SSM, impressum und BPRG.



Rückblick auf den 21. Berner Medientag

Beatrice Wertli, Lis Borner und Gerhard Meister am 21. Berner Medientag.

Beatrice Wertli, Lis Borner und Gerhard Meister am 21. Berner Medientag.

Vor einem Jahr verkündeten wir an dieser Stelle, dass mit dem 20. Berner Medientag der letzte stattgefunden habe. Nun hat ein neues Organisationskomitee den Berner Medientag auch im Jahr 2011 wieder aufleben lassen. Unter dem Motto «Wir fluten die Köpfe – Medien und PR im Kommunikationszwang» diskutierten am Samstag, 19. November 2011 Beatrice Wertli, Lis Borner, Gerhard Meister, Konrad Weber und Thomas Göttin im Progr Bern.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanken und freuen uns auf Ihr Feedback.

Einige Impressionen der 21. Ausgabe des Medientages finden Sie im Fotoalbum.

Stimmen zum 21. Berner Medientag:

  • Lucia Tschirky – jungejournalisten.ch: «Unsere Köpfe werden überschwemmt mit Informationen. Wer hinter der Strömung sitzt: Der Mensch und das 21. Jahrhundert. [..]»
  • Katharina Bornhauser – tink.ch: «[..] Ohne Computer und Handy ist der Alltag kaum mehr vorstellbar. Diese ständige Verfügbarkeit ist nicht nur ein Segen, sondern auch eine Belastung. [..]»

 



21. Berner Medientag

«Wir fluten die Köpfe – Medien und PR im Kommunikationszwang»

Samstag, 19. November 14 bis 17 Uhr, anschliessend Apéro

Kulturzentrum Progr Bern, Aula (1. Stock)

Gibt es ein Zuviel an Information und Kommunikation? Medien und PR stellen sich diese Frage selten bis nie. Auf immer mehr und immer neuen Kanälen kurbeln sie den Publikationsdruck unablässig an; die Informationsflut ist eine Tatsache. In Zusammenarbeit mit der Ausstellung «Warnung: Kommunizieren gefährdet» im Museum für Kommunikation Bern (Eröffnung: 4. November) fragt der Berner Medientag nach der Rolle der Kommunikationsprofis in der Medienflut: Sind sie Täter oder Opfer der globalen Dauerkommunikation?

Es sprechen und diskutieren:

  • Lis Borner, Chefredaktorin Schweizer Radio DRS,
    ehem. Chefin DRS 4
  • Beatrice Wertli, Consultant Kommunikation,
    Präsidentin Berner Public Relations Gesellschaft
  • Gerhard Meister, Autor, Dramatiker, ehem. Journalist
  • Konrad Weber, Journalist 2.0, Student IAM Winterthur
  • Moderation: Martin Freiburghaus

Es laden ein:

impressum – Berner Journalistinnen und Journalisten
syndicom – Gewerkschaft Medien und Kommunikation
SSM – Schweizer Syndikat Medienschaffender
BPRG – Berner Public Relations Gesellschaft.

Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung bei:

Museum für Kommunikation, blueReport – Medienbeobachtung, GSB – Gewerkschaftsbund der Stadt Bern und Umgebung.